Schweißprüfung ohne Richterbegleitung (SchwPoR/20)

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Der Dachshund – Club Nordbayern e.V. bietet im Jahr 2009 wieder eine Schweißprüfung ohne Richterbegleitung (SchwPoR/20) an.

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Wann:             Samstag, den 26. September 2009

Wo:                 Sektionsbereich Coburg, Mitwitz

Richter:           Herr Hans Bader, Friedberg (BDK)

                      Herr Jakob Behr, Knetzgau

                      Herr Volker Müller, Nürnberg

Prüfungsleiter:  Herr Peter Forkel, Coburg

Meldeschluss:   15. September 2009

Meldegeld:       50,-- Euro

Meldungen an: Volker Müller, 90439 Nürnberg, Felixstr. 4, Tel: 0911/615404

Meldezahl:        maximal 8 Hunde (nach Eingang der Meldung)

Treffpunkt:      Mitwitz, Waldhotel Bächlein, Tel.: 09266/9600

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Zu dieser Prüfung können nur Hunde gemeldet werden, die älter als ein Jahr sind und die Schussfestigkeit nachgewiesen haben.

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Bei der Meldung ist neben dem Meldeformular (siehe download) eine Kopie der Ahnentafel (Vorder- und Rückseite) einzureichen. Ein Hund gilt erst dann als gemeldet, wenn das Meldegeld entrichtet ist.

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Das Gespann, das die meisten Verweiserpunkte in kürzester Arbeitszeit vorweisen kann, erhält den Titel „SchwPoR-Sieger/20“

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Volker Müller

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Ergebnisbericht

 zur Schweißprüfung ohne Richterbegleitung

am Samstag, dem 26. September 2009 in Mitwitz

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Skeptisch und etwas nervös waren die Gespräche der drei Teilnehmer, die zu dieser schweren Prüfung gemeldet hatten. Gegen 8.30 Uhr trafen alle Beteiligten – Richter, Prüfungsleiter und die drei Prüfungskandidaten im Hotel „Bächlein“ bei Mitwitz zur Auslosung der Fährten ein.

Der Prüfungsleiter und auch Fährtenkundige Peter Forkel, Coburg, begrüßte alle Anwesenden und gab einige Erläuterungen zu den Fährten. Die Fährten waren mit Rehwildschweiß gespritzt. Nach Aussagen der Prüflinge, die alle erfahrene Schweißhundführer sind, waren die gelegten Fährten sehr naturnah angelegt. Sie verliefen wechselhaft über Nadelboden, durch Beerenkraut, an Dickungen vorbei, über Äste und querliegende Stämme. Bedingungen wie man sie bei Natursuchen vorfindet. Auf allen Fährten lagen 5 Verweiserpunkte, gezeichnet mit Fährtennummer und Verweisernummer und Schweiß. Bedingung zum Bestehen war ein Zeitlimit von eineinhalb Stunden (Suche) und das Finden von mindestens zwei der Verweiserpunkte.

Das Richterteam Hans Bader, Friedberg (BDK), Volker Müller, Nürnberg und Jakob Behr, Knetzgau wurden vom Prüfungsleiter zu den einzelnen Fährten gefahren um den jeweiligen Hund an den Fährten anzusetzen. Die Richter zeigten dem Führer die Fluchtrichtung an und nahmen die Abgangszeit. Die Richter begaben sich nun zum Fährtenende und erwarteten die einzelnen Suchengespanne.

Frau Wasserthal war die Erste, die nun alleine mit ihrem Kurzhaar „Joker“ im Walde stand und sich nur auf die gute Nase ihres Dackels verlassen musste. Leider war für sie nach zweidrittel der Strecke wegen Zeitüberschreitung das Ende gekommen.

Der zweite Starter Herr Trautmann kam nach 48 Minuten ans Ende der Fährte und brachte dem Richterteam zwei gefundene Verweiserpunkte mit und hat somit die schwere Hürde genommen.

Prüfling Nr. 3 war Joachim Kemmer, der die 1000 m Fährte zu meistern hatte. Nach 31 Minuten und 5 Verweiserpunkten im Gepäck kam er abgekämpft, aber glücklich, zum Stück. Somit hat er alle Bedingungen erfüllt und ging als Bester nach Hause.

Der Abschluß und die Preisverleihung fand wieder im Hotel „Bächlein“ statt.

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Eine Anregung, diese Prüfung im nächsten Jahr um die 40 Stunden-Fährte zu erweitern nahm unser 1. Vorsitzender des DCN wohlwollend entgegen.

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Abschließend nochmals herzlichen Dank für das Zustandekommen der Prüfung an alle Offiziellen die zum Gelingen beigetragen haben.

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Joachim Kemmer

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Ergebnis:

1. „Vina vom Neuholz“5 Verw.Pkte31 Minuten

B. u. F.: Joachim Kemmer, Würzburg              „SchwPoR-Sieger 20“

2. „Edi von Schloß Rosenau“2 Verw.Pkte48 Minuten

B. u. F.: Bernd Trautmann, Dörfles-Esbach

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  Herr Bernd Trautmann auf der Fährte
 geschafft. Herr B. Trautmann und Herr Bader  
 

SchwPoR-Sieger 20  

Joachim Kemmer mit "Vina vom Neuholz"

v.li.: Prüfungsleiter Peter Forkel, Richter Jakob Behr, Richterobmann Hans Bader und Richter Volker Müller   

SchwPoR/20 - 2008

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Der Landesverband Dachshund – Club Nordbayern e.V. bietet erstmals im Jahr 2008 eine Schweißprüfung ohne Richterbegleitung (SchwPoR/20) an.

Wann: Samstag, den 27. September 2008 - 08 Uhr

Wo: Sektionsbereich Coburg, Mitwitz

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Richter:

Frau Susanne Holzmann,Mosbach (LV Baden)

Herr Günter Fischer, Michelau

Herr Volker Müller, Nürnberg

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Prüfungsleiter:

Herr Peter Forkel, Coburg

Meldeschluss: 15. September 2008

Meldegeld: 50,-- Euro

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Meldungen an: Volker Müller, 90439 Nürnberg, Felixstr. 4, Tel: 0911/615404

Meldezahl: maximal 8 Hunde (nach Eingang der Meldung)

Treffpunkt: Waldhotel "Bächlein" in Mitwitz, Tel.: 09266-9600

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Zu dieser Prüfung können nur Hunde gemeldet werden, die älter als ein Jahr sind und die Schussfestigkeit nachgewiesen haben.

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Bei der Meldung ist neben dem Meldeformular (siehe download) eine Kopie der Ahnentafel (Vorder- und Rückseite) mit einzureichen. Ein Hund gilt erst dann als gemeldet, wenn das Meldegeld entrichtet ist.

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Das Gespann, das die meisten Verweiserpunkte in kürzester Arbeitszeit vorweisen kann, erhält den Titel „SchwPoR-Sieger/20“

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Volker Müller

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Bericht - Erste SchwPoR/20

am 27.09.2008 im Revier der Würtzburgischen Forstverwaltung bei Mitwitz

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Bei strahlendem Sonnenschein und ansteigenden Temperaturen auf + 10°C trafen wir uns um 8 Uhr 30 im Waldhotel Bächlein. Vier Hunde waren zu dieser Prüfung gemeldet.

Der Prüfungsleiter, Herr Peter Forkel, beschrieb kurz den Ablauf der Prüfung nach der PO und zeigte den Hundeführern ein Muster der 5 Verweiserpunkte, die mitzubringen waren. Danach begann die Verlosung – ich zog die Losnummer 2.

Die Losnr. 1 Frau Ortrud Wasserthal mit ihrer Kurzhaarhündin „Iljana von der Steinmühle“ wurde vom Prüfungsleiter und dem Richterteam, Frau Susanne Holzmann, Herrn Günter Fischer und Herrn Volker Müller gegen 9 Uhr 30 zum Anschuss gebracht. Die Hundführerin war nach 63 Minuten am Stück und hatte alle Verweiser mitgebracht. Jetzt waren Isidor vom Nonnenschlag und ich an der Reihe. Ziemlich nervös gingen wir zum Anschuss. Mein Hund brauchte ein paar Sekunden um die Fährte aufzunehmen, ich entdeckte links vom Anschuss frische Sauspuren. Dann aber ging es los durch Nadelwald mit etlichen Moosflächen. „Isi“ war sehr sicher auf der Fährte und ging zügig, bald hatten wir auch unseren 1. Verweiser gefunden. Das hat mir sehr geholfen ruhiger und sicherer zu werden. Immer öfter fanden wir Brechstellen von Sauen – keine allzu frischen – aber … Auch einige wenige Plätzstellen von Rehen wurden von uns bemerkt. Mein Hund fand das 1. Wundbett. Danach zeigte sich Isi schon etwas unruhig, aber er hat die Fährte gut gefunden und wir sind nach rechts abgebogen. Jetzt gings durch Stangenholz, Moos- und Grasflächen, Dickicht und hier hatten die Sauen frisch gebrochen. Isidor wurde sehr lebhaft und mein Blutdruck ging nach oben. Immer wieder gab ich meinem Hund den Befehl „such dein Bockela“. Er brach nach rechts und nach links aus und wurde sehr schnell. Mir standen dann langsam Schweißperlen auf der Stirn. In solchen Augenblicken überlegt man: „was mach ich jetzt: geb ich auf – mach ich weiter?“ Vor einem Dickicht hob mein Hund die Nase und ich erinnerte ihn sehr deutlich an seine Arbeit. Im Bogen ging Isidor mit tiefer Nase und fand einen Fuchsbau, er roch hinein und ich bekomme fast einen Herzinfarkt. Er lief weiter an einem Malbaum und einer Salzlecke vorbei. Ich sah ca. 50 m weiter einen Fuchs schnüren. Isi sucht sehr angestrengt in großen Bögen. Wir gingen fast 200 m zurück und da lag ein Verweiser – mir kamen fast die Tränen. Gott sei Dank – wir waren wieder auf der Fährte! Sie führte jetzt durch Heidelbeer-kraut an einer Dickung vorbei. Isi ging sehr zügig, aber immer noch lebhaft. Das Beerkraut war sehr hoch, aber mein Hund arbeitete gut – so kenne ich ihn. Wir fanden unsere Verweiser und kamen zum Stück. Ich kann nicht beschreiben was für eine Freude und Erleichterung ich spürte, als ich das Reh sah. Für mich und meinen Hund war diese Fährte ähnlich schwer wie in Chorin – eine echte Herausforderung .Ich möchte jedem Hundeführer nur empfehlen, sich einer solchenHerausforderung einmal zu stellen. Es ist wie man so schön sagt „wie im richtigen Leben“, da gibt es auch keine Richter und kein Publikum.

Die Losnummer 3 hat es leider nicht geschafft, obwohl der Hund zum Stück gefunden hat, aber der Hundeführer hatte nur einen Verweiser. Die Losnummer 4, der Kurzhaarrüde „Iwan von der Steinmühle“ mit seinem Führer Hermann Dörfler hat es dann wieder geschafft und brachte 3 Verweiser mit. Vielen Dank dem Veranstalter für die perfekte Organisation und ein Kompliment an den Fährtenleger. Dem Revierleiter Hochachtung zum Wildbestand.

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Roswitha Eckstein

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Prüfungsleiter und Richterteam.

Von links:

Richter Volker Müller, Richterobfrau Susanne Holzmann, Richter Günter Fischer, Prüfungsleiter Peter Forkel

 Frau Roswith Eckstein erhält hier die letzten Anweisungen für die Fährte.  
   Los Geht's. Frau Eckstein am Anschuss

Glücklich am Stück angekommen.

Mitgebracht hat Frau Eckstein 5 Verweiser-Punkte in 39 Minuten.

 
 

 Sichtlich geschafft, aber froh, dass es ihr "Isi" geschafft hat. 

Herzlichen Glückwunsch

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.Ergebnis:

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Isidor vom Nonnenschlag -  SchwPoR/20-Sieger

B/F: Roswitha Eckstein,    5 Verweiserpunkte    39 Minuten

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Iljana von der Steinmühle

B/F: Ortrud Wasserthal,    5 Verweiserpunkte    63 Minuten

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Iwan von der Steinmühle

B/F: Hermann Dörfler,       3 Verweiserpunkte    69 Minuten

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