Schweißprüfung ohne Richterbegleitung "SchwPoR/20" und „SchwPoR/40“

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Der Dachshund – Club Nordbayern e.V. bietet im Jahr 2010 eine Schweißprüfung ohne Richterbegleitung „SchwPoR/20“ und „SchwPoR/40“ an.

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Wann:                      Samstag, den 25. September 2010

Wo:                         Sektionsbereich Coburg, Mitwitz

Richter:                    Herr Steffen Maar, Friedberg LV Hessen

                               Frau Gerda Bock, Coburg

                               Herr Volker Müller, Nürnberg

Prüfungsleiter:           Herr Peter Forkel, Coburg

Meldeschluss:            15. September 2010

Meldegeld:                50,-- Euro

Meldungen an:          Volker Müller, 90439 Nürnberg, Felixstr. 4, Tel: 0911/615404

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Meldezahl:                 maximal 8 Hunde (nach Eingang der Meldung)

Treffpunkt:               Mitwitz, Waldhotel Bächlein, Tel.: 09266/9600

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Zu dieser Prüfung können nur Hunde gemeldet werden, die älter als ein Jahr sind und die Schussfestigkeit nachgewiesen haben.

Bei der Meldung ist neben dem Meldeformular (siehe download) eine Kopie der Ahnentafel (Vorder- und Rückseite) einzureichen. Ein Hund gilt erst dann als gemeldet, wenn das Meldegeld entrichtet ist.

Das Gespann, das die meisten Verweiserpunkte in kürzester Arbeitszeit vorweisen kann, erhält den Titel „SchwPoR-Sieger/20“ bzw„SchwPoR-Sieger/40“

Peter Forkel

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Ergebnis der SchwPoR/20 und SchwPoR/40

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Schweißprüfung ohne Richterbegleitung des DCN am 25.09.2010 im Revier der Würtzburgischen Forstverwaltung bei Mitwitz auf der 20 bzw. 40 Stundenfährte

SchwPoR/40

Um 8 Uhr 30 trafen 5 Hundeführer mit ihren Dackeln im Waldhotel Bächlein. Der Prüfungsleiter Peter Forkel stellte die Richter vor: Herr Steffen Marr vom LV Hessen, Frau Gerda Bock und Herr Volker Müller vom DCN . Der Prüfungsleiter Herr Peter Forkel beschrieb kurz den Ablauf der Prüfung und zeigte den Hundeführern ein Muster der 5 Verweiser, die mitzubringen waren.Zwei Hundeführer hatten für die 40-Stunde-Fährte und drei für die 20-Stunden-Fährte gemeldet.

Die Verlosung der 40-Stunden-Fährten erfolgte zuerst, anschließend für die 20-Std.-Fährten. Der Wettergott hat es diesmal nicht so gut mit den Gespannen gemeint – Temperatur +4°C, trüb und dunkle Wolken verhießen nichts Gutes – und so war es dann auch. Schon um 9.30 Uhr begann der Regen, der immer stärker wurde. Es ließ nur ab und zu ein bisschen nach. Kurz nach 9 Uhr wurde dieLosnr. 1 zum Anschuss gebracht. Leider kam das Gespann nach mehr als 1 ½ Std. ohne Bruch zurück. Ich hatte die Losnummer 2 gezogen und mein Rauhhaarrüde Isidor vom Nonnenschlagnahm die Fährte sehr gut an und ich wurde ruhiger. Bald fand ich das 1. Wundbett und einenVerweiser – weiter durch Blaubeerkraut und Naturverjüngung über einen Waldweg. Isi wird sehr schnell und beginnt zu bögeln,  - ich glaube ihm nicht, dass die Fährte durch die Suhle geht und trage ihn ab. Er geht wieder hin und arbeitet sehr konzentriert. Er zieht wieder Richtung Suhle und diesmal lasse ich ihn laufen und plötzlich sind wir aus diesem für uns schwierigen Teil raus. Mein Hund findet das 2. Wundbett, die Fährte geht am Teich entlang – ich bin wieder unsicher – lasse meinen Hund aber arbeiten. Wieder bögelt er stark und geht immer wieder zum Teich zurück. Plötzlich zieht er links hoch in den Wald,dort finde ich einen Verweiser. Mir fällt ein Stein von Herzen.Mein Hund arbeitet wieder sehr gut und es schüttet wie aus Gießkannen. Die Fährte geht jetzt durch Nadelwald und wir laufen auf einer kleinen Rückegasse und da sehe ich weit entfernt das Stück liegen. Wir haben es geschafft in 62 Minuten und mit nur 2 Verweisern – tropfnass und glücklich, mein Isidor und ich,

Roswitha Eckstein

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SchwPoR/20

Die Losnummer 1 der 20 Std.- Fährte kam nicht zum Stück. der Hund hatte sich in Richtung

Waldhotel Bächlein begeben. Es war einfach nicht sein Tag.

Um 15 Uhr wurde meine 2 ½ jährigeJette vom Nonnenschlag auf die Fährte angesetzt. Sie ging recht geradlinig, somit konnte ich ihr glauben. Die verschiedenen Rückegassen kontrollierte sie.Sie liefüber verschiedene Rehlager und einer Verleitung über einen Weg und wollte in eine Dickung. Ich ermahnte Jette undsie arbeitete sich wieder zurück zur Fährte. Sie hat noch so manche Ermahnung gebraucht und ich konnte den Wald der Würtzburgischen Forstverwaltung kennenlernen.Die Verweiser   waren unter den vielen ähnlich farbigen Pilzen kaum zu erkennen. Da meine Hündinimmer wieder zur Fährte zurück ging, fanden wirVerweiser Nr. 3 und 4. Nach 85 Minuten (bei 90 Minuten ist die Zeit um) mit 2 Verweisern waren wir pitschnass und glücklich am Stück. Meine Jette und ich,

Rosi Bauersachs

 

Auch der 3. Hund hat leider nicht bestanden.

Der Richterobmann Herr Marr überreichte den Hundeführern,die bestanden hatten, Urkunden, Ahnentafeln mit dem Eintrag des Leistungszeichens und einen Ehrenpreis des DCN.

Vielen Dank dem Veranstalter für die Organisation. Last but not least eine dickes Lob und ein Dankeschön an die drei Richter die im strömenden Regen ausharren mussten.

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